TOGETHER – Patenschaften

2017 starten die GetAwayDays mit dem TOGETHER Patenschaftsprogramm voll durch - los geht's schon in wenigen Wochen in Oberösterreich!

Das TOGETHER Patenschaftsprogramm findet direkt und ganz persönlich im Leben und Alltag der Jugendlichen statt. Dieses Umfeld bietet die beste Möglichkeit um verbindliche und langfristige Beziehungen zwischen Paten und Teilnehmer aufzubauen, zu pflegen und die Jugendlichen zu unterstützen ... denn GEMEINSAM werden nicht nur Herausforderungen gemeistert, sondern auch einzigartige Momente erlebt.

Durch regelmäßige und verlässliche Kontakte, die auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung basieren, können Freizeitaktivitäten, Behördengänge, Spracherwerb, Inklusion in Freundschaftskreise, in die Familie oder vieles andere mehr zusammen erlebt werden. Unser Motto dabei lautet: BEZIEHUNG BAUEN. LEBEN VERÄNDERN.

Wir suchen DICH

Um eine Patenschaft zu übernehmen brauchst du keine spezielle Qualifikation oder Ausbildung. Wichtig ist das du volljährig bist, ein großes Herz für Jugendliche hast und ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen mitbringst – die Arbeit mit Jugendlichen ist nämlich manchmal auch etwas herausfordernd 🙂 Der Zeitaufwand für die Patenschaft beträgt 1-2 Stunden pro Woche in denen du dich mit dem Teilnehmer triffst um gemeinsam etwas zu unternehmen, beim Lernen zu helfen oder einfach als Gesprächspartner da zu sein.

Wenn DU dir vorstellen kannst eine Patenschaft zu übernehmen dann freuen wir uns auf deine Kontaktaufnahme unter together@getawaydays.org - gerne könnt ihr diese Info auch in eurem Freundes- und Bekanntenkreis streuen.

TOGETHER INFOABEND – LINZ
WER:       unverbindlicher Infoabend für ALLE Interessierten

WANN:    28.02.2017 - 19:30Uhr
WO:         Unionstraße 100, 4020 Lin
z

 

Ausbildung & Coaching durch die GetAwayDays

Entscheidend für den Erfolg dieses Programmes sind nicht nur engagierte Patinnen und Paten, sondern auch eine professionelle Schulung und Begleitung  der Paten in ihrer Tätigkeit. Die GetAwayDays bieten in diesem Zusammenhang ein breites Angebot an Schulungen und Vorträgen über regelmäßige Treffen (Stammtische), bis hin zu einem persönlichen Coaching durch Sozialarbeiter in der Startphase.

 

Erfahrungsbericht - Interview mit einem Paten

Tom, seit wann bist du Pate und wie hast du dein Patenkind kennengelernt?

Naja, was ein Pate genau ist und ab wann man sich einen Paten nennen darf, weiß ich gar nicht, doch kenne ich Abdi kurz nachdem er in Wien angekommen und in die WG in unserem Wohnhaus eingezogen ist. Das war Mitte 2015. Ich habe ihn zu einer GetAwayDays ADVENTURE Woche eingeladen und ihn dort näher kennen lernen dürfen.
Wie kann man sich deine Aufgaben als Pate von Abdi vorstellen?

Wir versuchen ihn ganz einfach regelmäßig an unserem Familienleben teilhaben zu lassen. Und da reicht das Spektrum vom gemeinsamen Sporteln über Essen oder auch den Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen. Vieles läuft hier sehr informell und spontan. Manches aber auch bewusst geplant und reflektiert.

Was macht dir als Pate besonders Spaß?

Wenn man sehen kann, wie jemand ganzheitlich aufblühen, seine sozialen Fähigkeiten verbessern und sich mehr und mehr in die Gesellschaft in Österreich integrieren kann.

Was sind die Herausforderungen mit einem Patenkind?

Abdi kommt aus Somalia und hat dort nahezu keine Schulausbildung erleben dürfen. Das merkt man vor allem daran, dass er sich trotz vielerlei Anstrengungen hier immer wieder schwertut, sich in dieser Wissensökonomie, wie er sie hier in der westlichen Welt vorfindet, zurecht zu finden.

Was wünschst du dir für Abdi?

Ich würde mir mittelfristig für ihn natürlich wünschen, dass Abdi einen erfolgreichen Schulabschluss schafft und eine Lehrstelle in Österreich findet. Selbstverständlich würde ich mir eine Familienzusammenführung für Abdi wünschen. Ob hier in Österreich oder in einem friedlichen Somalia muss letztendlich an anderer Stelle entschieden werden. Solange Abdi aber in unserer Nähe lebt, wollen wir alles im Rahmen unserer Möglichkeiten unternehmen, um ihm eine hoffnungsvolle und selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen.

Was sollte ein Pate deiner Meinung nach mitbringen? Wer ist als Pate geeignet?

Nachdem ich ja nicht die Definition per se für einen Paten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Österreich habe, gehe ich hier sehr unbedarft und mit einer Portion Idealismus und Hausverstand an die Sache ran. Ich würde sagen, dass jeder, der sein Leben mit einem jungen Menschen teilen möchte, ein wenig Empathie für die jeweiligen Anliegen, Sorgen, Ängste und Nöte mitbringt und grundsätzlich Freude daran hat, voneinander und miteinander zu lernen, der hat nach meinem Ermessen schon mal viele gute Voraussetzungen, um erfolgreich das Leben mit einem Patenkind zu gestalten.

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